Jeanne Mammen

Berlinische Galerie

Fotos: Markus Hilzinger | Text: Markus Hilzinger | 2017-11-16

Eine späte Ehre für eine wunderbare Künstlerin und Illustratorin in der Berlinischen Galerie, eine wirkliche Entdeckung, denn in dieser Fülle war das Werk so noch nie ausgestellt.
So gewährt sie uns Einblicke in das goldene Zeitalter Berlins, lässt echte Diven und anrüchige Nachtclubs wieder lebendig werden, schafft skurrile Personenanalysen und liebevolle Momentaufnahmen und man wünscht sich sofort in diese Zeit zurückversetzt.
Als Chronistin ist sie vergleichbar mit Grosz, Kirchner oder Dix und ist durch ihre Ausbildung in Paris vielleicht ein wenig detailverliebter in Ausstattung und Modedetail und so erhalten wir wunderbare Abbilder der damaligen Zeit was en vogue war und wie gelebt wurde.
Während des Zweiten Weltkriegs und bis zu ihrem Tod entstehen Werke die sie auf einer ständigen Suche zeigen, oft lassen sich eindeutige Ähnlichkeiten zu Picasso und anderen Grössen ausmachen.
Unserer Meinung nach blieb ihre subtile Stärke der zwanziger Jahre unübertroffen.

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