Art Biennale

Arsenale Venedig 2017

Fotos + Text: Markus Hilzinger, Andreas Bernd Kartes | 2017-11-02

Die Viva Art in Venedig mit dem Arsenale und den einzelnen Highlights über die gesamte Innenstadt verteilt, fasziniert den Besucher und "menschelt wie verrückt“ laut Art Magazin.
 
Angeregt wird zum mitmachen aufgefordert, ob bei Eliasson schon im Giardino , wo man mit Migranten "green lights" bauen durfte, oder in Video Installationen eintreten konnte und gefangen genommen wird von 
sakralen Gesängen des Komponisten Zad Moultaka im libanesischen Beitrag. Die in der Mitte des dunklen Raumes aufgestellte Turbine eines Bombers spricht mit Kinderstimme, die Akustische Rauminstallation mit einem Klagelied zum Untergang der Stadt Ur. An der Stirnwand eine mit Golddukaten versehene Wand, beeindruckt und lässt im mythischen Raum die Hand der Begleitperson nehmen, so erregt und verängstigt es uns erscheinen mag.
 
Den Beitrag zu finden, ist nicht einfach, so überquert man mit dem Faehrmann das Wasser wie einst zwischen Luxor und Theben. Oder das Spiegellabyrinth der polnischen Künstlerin Kwade, die zum Begehen mit befremdlichen Durchblicken einlädt.

Ein anderes Highlight ist sicherlich der Ehrenpreis, ein  Goldener Löwe für das Lebenswerk eines spät erkannten Deutschen Künstlers. Franz Erhard Walther, der mit den Grossen wie Beuys einst studierte, wird mit seinen ab den siebziger Jahren entstanden Werken geehrt.

Überhaupt gibt es viele überraschende Einblicke in spannende Kunstwerke. Favoriten waren für uns der wundersame Pavillon der Georgier, mystische Einblicke in ein morbides Bewohnen, und die sehr menschlichen Puppen  von Francis Upritchard.

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